Donnafugata in der „Cité du Vin“ in Bordeaux

Ben Ryé von Donnafugata zählte zu den Protagonisten des Galadinners anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der „Cité du Vin“ – des bedeutendsten Weinmuseums der Welt. Gabriella Favara, Vertreterin der sechsten Generation von Donnafugata, repräsentierte das Unternehmen in Bordeaux.

Zehn Jahre haben der „Cité du Vin“ in Bordeaux genügt, um zu einem symbolträchtigen Ort zu werden: zum wichtigsten Weinmuseum der Welt mit über eineinhalb Millionen Besucherinnen und Besuchern, das auf zeitgemäße Weise Weinregionen, Produktionsphilosophien und Weine präsentiert, die längst Teil der internationalen Wein-Imagination geworden sind.

Anlässlich ihres Jubiläums veranstaltete die „Cité du Vin“ gestern ein außergewöhnliches Gala-Dinner in ihrem ikonischen Gebäude am linken Ufer der Garonne.

Zu den Kreationen des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Küchenchefs Mauro Colagreco wurde eine Auswahl von lediglich zehn Weinen einiger der renommiertesten Namen der internationalen Weinwelt gereicht: Laurent-Perrier, Thiénot für Penfolds, Egon Müller, Château La Mission Haut-Brion, Domaine Voskevaz, Château Quintus, Chacra Treinta y Dos; zum Dessert – als einziger italienischer Wein – der Passito di Pantelleria Ben Ryé von Donnafugata sowie der ikonische Sauternes Château d’Yquem.

Gabriella Favara, Vertreterin der sechsten Generation der Familie Donnafugata, brachte in Bordeaux die Geschichte eines Weins mit, der aus einer weitsichtigen familiären Vision hervorging und im Laufe der Zeit zu einer internationalen Referenz geworden ist.

„Mit Ben Ryé in der Cité du Vin vertreten zu sein, hatte für mich eine ganz besondere Bedeutung“, erklärte Gabriella Favara. „Frankreich gilt als eine der Wiegen der weltweiten Weinkultur. Unser ikonischer Wein, der Ende der 1980er-Jahre aus der Vision meines Großvaters Giacomo entstand, hier präsentieren zu dürfen, bedeutet, einen Weg gewürdigt zu sehen, der mit Geduld, Konsequenz und großem Respekt für die Natur der Insel Pantelleria aufgebaut wurde.“

„Ben Ryé heute zu erzählen“, so Gabriella Favara weiter, „bedeutet, seinen tiefsten Sinn zu bewahren. Es ist ein Wein, der aus einem langen und komplexen Prozess hervorgeht – Ergebnis einer akribischen menschlichen Arbeit, die an das Konzept des heroischen Weinbaus erinnert. Vom Anbau der Reben in den Terrassenlagen in Form des traditionellen Alberello Pantesco (UNESCO-Kulturerbe) bis hin zur Trocknung der Trauben unter der Sonne erfordert jeder Schritt Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe. In einer Welt, die sich immer schneller bewegt, rückt Ben Ryé den Wert des Wartens, der Erde und der menschlichen Arbeit wieder in den Mittelpunkt – als unverzichtbare Elemente zur Schaffung wirklich einzigartiger Weine, die im Dialog mit der Gegenwart stehen, ohne die Verbindung zur Tradition und zu einer nachhaltigen Zukunftsvision zu verlieren.“

Marsala, 30. Januar 2026